La Gomera Urlaub - mit travel24.com nach La Gomera
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La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der sieben Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Insel liegt rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt, hat eine Fläche von 369,76 Quadratkilometern und 21.952 Einwohner (1. Januar 2006)[1], was einer Bevölkerungsdichte von 59 Einwohnern pro km² entspricht.
La Gomera gehört zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife in der seit 1982 bestehenden Spanischen Autonomen Gemeinschaft Kanarische Inseln, und damit seit 1986 zur EU. Die Hauptstadt der Insel ist San Sebastián de la Gomera, die Landessprache ist Spanisch. La Gomera besitzt einen eigenen Inselrat, den cabildo insular, und ist in die in die sechs Gemeinden Agulo, Alajeró, Hermigua, San Sebastián de la Gomera, Valle Gran Rey und Vallehermoso gegliedert. Alter und neuer Präsident des Inselrates ist zum fünften Male in Folge nach den Wahlen im Mai 2007, mit diesmal 76 Prozent aller Stimmen, Casimiro Curbelo Curbelo der Partei PSOE.
La Gomera war vermutlich schon den Phöniziern bekannt. Die Ureinwohner (Guanchen) der Kanarischen Inseln sollen mit den nordafrikanischen Berbern (Imazighen) kulturgeschichtlich verwandt sein. Es ist bekannt, dass sie eine Pfeifsprache verwendeten um sich über lange Strecken zu verständigen. Der Name Gomera könnte auf den alten Berberstamm Ghomara zurückgehen. Eindeutige Belege gibt es allerdings nicht. Der Stamm der Ghomara war Teil der in Südmarokko ansässigen großen Berber-Föderation der Masmoudâ, diese Stammesföderation gründete den Staat Al-Barghwat'a zur Zeit der Islamisierung Marokkos und später die große berberische Dynastie der Almohaden. Die Almohaden regierten von Marrakesch aus ganz Nordafrika und Andalusien.
Die Spanier eroberten 1404 mit Jean de Béthencourt die Insel. Die Guanchen ergaben sich zunächst, reagierten aber auf ungerechte Behandlungen seitens der Eroberer mit zahlreichen Aufständen. Im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts folgte der Graf Hérnan Peraza, der als besonders grausam verschrien war, er herrschte von 1477 bis 1485. Nach seiner Ermordung folgte ihm seine Frau Beatriz de Bobadilla nach.
Christoph Kolumbus machte hier seine letzte Zwischenstation, bevor er am 6. September 1492 zu seiner Reise nach Indien aufbrach, wobei er Amerika entdeckte. Gerüchte besagen, er solle in Beatriz de Bobadilla verliebt gewesen sein, weshalb er seinen Aufenthalt länger als notwendig hinzog. Zumindest half sie ihm bei der Reparatur eines seiner Schiffe. Angeblich wurde außerdem der amerikanische Kontinent erstmals mit Quellwasser aus einem Brunnen in San Sebastián de la Gomera "getauft".
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